Überführung von Pensionszusagen
Wissenswertes über die Deutsche Versorgungskasse

Die Deutsche Versorgungskasse e.V. (DVK) ermöglicht bei laufenden Rentenzahlungen eine weitgehend liquiditätsneutrale Befreiung der Bilanz von unmittelbaren Pensionszusagen.

Gründe, die für die Auslagerung einer unmittelbaren Pensionszusage sprechen, können z.B. eine beabsichtigte Verbesserung des Bilanzbildes, die Geschäftsaufgabe,
der Verkauf des Unternehmens oder eine Verbesserung des Insolvenzschutzes für den Gesellschafter-Geschäftsführer sein.

Mit der Überführung wird die steuerliche Rückstellung für die unmittelbare Pensionszusage aufgelöst. Diesem ergebnisrelevanten Vorgang steht für das Unternehmen die Zuwendung an die Unterstützungskasse kompensierend als Aufwand gegenüber. Die Unterstützungskasse kann dem Unternehmen ggf. die zugewendeten Mittel in der Form eines Darlehens wieder zur Verfügung stellen.

Bei unmittelbaren Pensionszusagen wird der bilanzielle Wert der Zusage jährlich angepasst, was ab Rentenbeginn zu Mittelabflüssen führt. Bei Tod eines Leistungsanwärters oder -empfängers muss die Rückstellung im gleichen Jahr erfolgswirksam aufgelöst werden. Dies führt im Unternehmen zu einer erheblichen Liquiditätsbelastung. Mit der Übertragung auf die DVK
entfällt zukünftig die Auflösung der Rückstellung. Hieraus können, bei bereits laufenden Rentenleistungen, bedeutende Liquiditätseinsparungen resultieren.



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